Cremeweißer Seitling

Pleurotus pulmonarius

Der cremeweiße Seitling gehört zur Familie der Seitlinge, wie unschwer an seinem Namen erkennbar ist. Demzufolge trägt er auch die nahezu gleichen Inhaltsstoffe und positiven Eigenschaften wie seine nahen Verwandten.

Der cremeweiße Seitling wird sehr oft Kastanienseitling genannt. Sein Hut kann hellgrau bis dunkelbraun gefärbt sein. Beim cremeweißen Seitling mit rotbraunem Hut ist der Kontrast zum cremeweißen Stiel besonders auffällig, was vermutlich für die Bezeichnung „Kastanien“seitling gesorgt hat. Denn ähnlich einer unreifen Kastanie zeigt sich hier das gleiche Farbenspiel von rotbraun und weiß.

Der cremeweiße Seitling riecht in frischem Zustand süßlich, manchmal etwas nach Anis. Er ist ein vorzüglicher Speisepilz mit einem milden Waldpilzaroma. Und er ist etwas fleischiger als sein Verwandter der Austernseitling. In der Natur wächst dieser Pilz an Laubbäumen wie Buche, Esche, Pappel und Birke und inzwischen eher in nordischen Ländern wie Norwegen.

Wie auch die übrigen der hier vorgestellten Seitlinge kann auch der cremeweiße Seitling zu vielen Fleisch- und fleischlosen Gerichten verwendet werden. Gut gekühlt ist auch er nach 5 bis 10 Tagen noch frisch.