Kräuterseitling

Pleurotus eryngii

Dieser delikat schmeckende Pilz ist auch unter dem Namen Königsausternseitling bekannt, was eindeutig für ihn spricht. Er wächst südlich der Alpen an den Wurzeln von Doldenblütlern wie Männertreu, nördlich der Alpen kommt er nur als auf Stroh oder Buchenholz gezüchteter Kulturpilz vor.

Besonders beliebt sind Kräuterseitlinge bei ernährungsbewussten Feinschmeckern, denn die Pilze haben reichlich Eiweiß, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Der Kräuterseitling enthält kein Fett und Cholesterin, ist aber reich an Natrium. Er enthält außerdem Kalium, Magnesium, Kalzium, Kupfer, Selen, Phosphor und Folsäure. Auch die Vitamine B1, B2 und D machen ihn wertvoll. Angewendet wird der Kräuterseitling in der Naturmedizin auch zur Unterstützung bei Diäten zur Gewichtsreduzierung, bei der Behandlung von Kopfschmerzen, Asthma, Diabetes und Erkältungen, da ihm entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt werden. Auch soll er unterstützend bei der Stärkung des Immunsystems wirken.

Quelle: Wikipedia

Der Kräuterseitling besticht durch sein kräuterartiges Aroma. Hut und Stiel sind besonders dick- und festfleischig. Sie können diesen Pilz vollständig verwenden. Das Fleisch bleibt beim Garen bissfest. Der Kräuterseitling kann in Suppen, zu Fleischgerichten, beim Grillen oder in der vegetarischen Küche verwendet werden.